Nachwahlen zum Landesvorstand

**Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 6. August 2010**

Bei einer Landesmitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch haben die Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Hamburg (GJHH) einzelne Posten des Landesvorstands nachgewählt. Neue Sprecherin der GJHH ist Mareike Engels (22), Soziologie-Studentin und zuvor zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Nachwahl wurde durch den Rücktritt der bisherigen Sprecherin Jennifer Broocks nötig. Das neu geschaffene Amt der Politischen Geschäftsführerin wird von Majbritt Thögersen (Abiturientin, 18) bekleidet, zuvor Beisitzerin im Landesvorstand. Tom Rickers (Schüler, 16) wurde als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt.

Jennifer Broocks war über zwei Jahre Sprecherin der GJHH. Wir möchten uns für ihren Einsatz und ihre Arbeit bedanken und wünschen ihr auf ihrem weiteren Lebensweg viel Glück und Erfolg.

Bad Nenndorf: Naziaufmarsch am 14.8 blockieren!

Die GRÜNE JUGEND Hamburg wir am 14.8 dem Aufruf des Bündnis “NS-Verherrlichung stoppen!” folgen und gemeinsam mit vielen Antifaschist_innen den drittgrößten Naziaufmarsch Deutschlands mit friedlichen Sitzblockaden verhindern. Hier der Aufruf des Bündnisses:

Auch diesen August wollen wieder hunderte Neonazis aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ihren „Gedenk“- Marsch in Bad Nenndorf abhalten. Ihrer Darstellung nach trauern sie um die Menschen, die während ihrer Inhaftierung im Winklerbad verstorben sind. Das Winklerbad war nach dem 2. Weltkrieg Verhörlager der britischen Armee, in dem u. a. Oswald Pohl, SS-General und Leiter des SS- Wirtschafts- & Verwaltungshauptamtes und somit zuständig für die Konzentrationslager inhaftiert war. » mehr

GRÜNE JUGEND Hamburg und JUSO-Kreisverband Harburg: Trauer darf nicht instrumentalisiert werden

Am Dienstagabend haben sich viele Harburger_innen an einer
friedlichen Mahnwache unter dem Motto “Ein Licht gegen Gewalt in
Harburg”  für Pascal W. beteiligt. Es sollte den Opfern der
gewalttätigen Übergriffe der vergangenen Wochen in Harburg von und
gegen Jugendliche gedacht werden. » mehr

Poetry Slam “JA zur PRIMArschule”

Freitag, den 2. Juli 2010 im Haus 73
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt frei,  Spenden erwünscht, da Fahrtkosten erstattet werden
Mit: Jens Christoph Parker, Katharina  Fegebank, Yasmin Hafedh ua.

Die soziale Schere geht in Deutschland immer weiter auseinander. In
keinem anderen Land wird die soziale Schichtzugehörigkeit so stark
über die Bildung reproduziert. Ein katastrophaler Zustand, der sich
primär aus der frühen Bildungsselektion ableitet. Die Erkenntnis, dass
längeres gemeinsames Lernen der Weg zum Erfolg und zu einem sozialeren
und gerechteren Bildungssystem ist, setzt sich leider nur langsam
durch, doch alle sind sich einig: Wir brauchen bessere Schulen!
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Bildungsseminar der GRÜNEN JUGEND Hamburg

Teilnehmer_Innen mit der Schulleiterin der Clara-Grunwald Schule

Teilnehmer_Innen mit der Schulleiterin der Clara-Grunwald Schule

Am 18. Juli entscheiden die HamburgerInnen in einem Volksentscheid über die Zukunft ihres Schulsystems. Es geht um längeres, gemeinsames Lernen, den Mut dem viergliedrigen Schulsystem eine  Absage zu erteilen oder alles so zu lassen, wie es ist. Seit Monaten kämpfen das Bündnis der „Schulverbesserer“ mit der Volksinitiative „Wir wollen lernen“ um die Gunst der Hamburger Bevölkerung.

Die GRÜNE JUGEND Hamburg entschied sich dazu, die Idee des gemeinsamen Lernens bis zur sechsten Klasse weit über die hanseatischen Grenzen hinauszutragen und für eine besseres Schulsystem zu werben und veranstaltete vom 18. bis zum 20. Juni 2010 ein Bildungsseminar.

So kam es, dass sich am Freitagabend 15 junge, grüne SchulverbessererInnen aus dem gesamten Bundesgebiet in Geschäftsstelle der GAL in Hamburg- Mitte trafen, um durch die Kneipen zu ziehen und für eine aktive Teilnahme am Volksentscheid zu werben. » mehr

Kein Sparen an Schulen und Universitäten

Auf der Landesmitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch beschloss die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) den folgenden Antrag:

Wie vor Kurzem bekannt wurde, muss die Stadt Hamburg im Haushalt in den nächsten Jahren 500 Mio. Euro einsparen. Uns erschreckt dieses Loch im Hamburger Haushalt und wir fragen uns, wieso dieses Defizit erst durch den neuen Finanzsenator Frigge entdeckt wurde und sogar Bürgermeister Ole von Beust von dieser hohen Summe überrascht worden ist. Dies erschüttert unser Vertrauen in die Kompetenzen der CDU nachhaltig. » mehr

6000 SchülerInnen wollen besser lernen

Am Donnerstag demonstrierten in Hamburg rund 6000 SchülerInnen für die Schulreform der Hamburgischen Bürgerschaft und für die Einführung der Primarschule. Aufgerufen zu dieser Demonstration hatte die SchülerInnenkammer Hamburg, die DGB Jugend, die Jusos, Teile der Linksjugend’Solid und die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH). » mehr

Die Schulreform in 10 Minuten

GJHH auf dem Bundeskongress in Göttingen stark vertreten

Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist vom 21. bis 24. Mai beim Visionskongress des Bundesverbandes der GRÜNEN JUGEND. Auf dem Plan stehen viele Workshops und Diskussionen, sowie die Mitgliederversammlung. Anträge, Berichte, Redemanuskripte und vieles mehr findet ihr unter: http://kongress.morgengruen.org/

Besonders freut uns, dass wir aus Hamburg einen Frauenanteil  von 60 % haben. Die GJHH hat einen Antrag zur Schulreform eingebracht. Diesen findet ihr auf der Kongress-Webseite unter den Anträgen.

Keine Verschärfung repressiver Maßnahmen

Die GRÜNE JUGEND Hamburg (GJHH) stellt sich den Forderungen der SPD nach Strafverschärfungen und erweiterten Durchsuchungsbefugnissen klar entgegen.

Kernforderung der SPD ist es, das Schanzenviertel während brisanter Zeiträume zum “Gefahrenbereich” zu erklären, wo durch verdachtsunabhängige Kontrollen von Anwohner_innen und Besucher_innen nach dem Polizeirecht zulässig wären.

Der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg Gregor Dutz sagt dazu:

“Verdachtsunabhängige Kontrollen sind eine unangemessene Schikane der Anwohner_innen und Gäste des Viertels. Die SPD will mit dieser populistischen Forderung eine Stimmung für repressive Innenpolitik schüren und mit auf Angst aufgebauter Propaganda Wähler_innenstimmen gewinnen. Die geforderten Maßnahmen zeigen gegen die auf Konfrontation ausgerichteten Krawalltourist_innen keinerlei abschreckende Wirkung.
Die Bewohner_innen und regelmäßigen Besucher_innen der Schanze stehen den gewalttätigen, politisch unmotivierten Randalierer_innen deutlich ablehnend gegenüber und dürfen nicht für den Missbrauch ihres Viertels und ihrer Szene bestraft werden. Die Einführung von verdachtsunabhängigen Kontrollen ist unverhältnismäßig und übersteigt den Ermessenspielraum der Polizei.“

Zur Forderung einer Zustimmung Hamburgs zur Erhöhung des Strafrahmens bei ‚Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte’ sagt die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg Jennifer Broocks: » mehr